Mehrfarbige Einweg-Vapes im Test – Vielfalt der Konsumformen mit maryliq

Genuss oder Gewohnheit? Wie sich Konsum neu definiert

Kaum ein Thema polarisiert so subtil wie das Inhalieren von Substanzen – sei es zur Entspannung, zur Gewohnheit oder aus reiner Neugier. Jahrzehntelang stand der Tabakkonsum im Zentrum dieser Debatte, doch seit einigen Jahren verschiebt sich die Perspektive. Der klassische Glimmstängel verliert an Bedeutung. Stattdessen suchen Konsument:innen nach Alternativen, die weniger belasten, differenzierter wirken und besser in moderne Lebensstile passen.
maryliq liquid steht exemplarisch für diesen Wandel – doch die Frage bleibt: Geht es wirklich noch um Genuss oder folgt man bloß einer neuen Gewohnheit?


Zwischen Suchtverhalten und Lifestyle: Was hat sich verändert?

Die Welt des Konsums hat sich differenziert. Nikotinhaltige Produkte sind nicht länger nur ein Laster, sondern ein Gegenstand bewusster Entscheidung. Laut einer Studie der Universität Maastricht aus dem Jahr 2022 gaben 67 % der befragten Umsteiger:innen an, durch moderne Liquids ein klareres Konsumverhalten zu entwickeln – häufig begleitet von einem stärkeren Gesundheitsbewusstsein und dem Wunsch nach Kontrolle.

Anders als bei der Zigarette, bei der oft Mechanik und Nikotinkick im Vordergrund stehen, setzen moderne Konsumformen wie maryliq liquid auf Nuancen: Geschmack, Intensität, Dosierbarkeit. Diese neue Vielfalt bedingt eine neue Motivation. Immer mehr Nutzer:innen möchten das Inhalieren an ihre Bedürfnisse anpassen – ob zur Beruhigung, zum Ritual oder zur Selbstregulation. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Sucht und Stilmittel.

Genuss neu gedacht: Eine kulturelle Verschiebung

Während frühere Generationen rauchten, um dazuzugehören oder abzuschalten, konsumieren heutige Nutzer:innen mit anderen Absichten. Genuss steht oft im Vordergrund, doch er ist individuell definiert. Ein angenehmer Duft, eine unaufdringliche Wirkung, eine kurze mentale Pause – all das kann unter Genuss fallen.

Diese Verschiebung verändert auch das öffentliche Bild: Wer früher mit dem Rauchen stigmatisiert wurde, erlebt heute eher Toleranz – vorausgesetzt, der Konsum wirkt bewusst, diskret und durchdacht. Die Kultur hat sich angepasst: Was gestern noch als Sucht galt, gilt heute als Konsumentscheidung. Maryliq reiht sich genau hier ein – mit der Möglichkeit, den Konsum zu gestalten, anstatt ihm ausgeliefert zu sein.

E-Zigarette mit nachfuellbarem Tank und Liquids – Anwendung von maryliq im Alltag

Vergleich: Klassisches Rauchen vs. moderne Inhalationsformen

Kriterium Klassisches Rauchen Moderne Inhalation (z. B. Liquids)
Wirkstoffaufnahme Schnell, unkontrolliert Dosierbar, individualisierbar
Geruchsbelastung Stark, haftend Dezent bis neutral
Gesellschaftliche Akzeptanz Sinkend Tendenziell steigend
Gesundheitsauswirkungen Wissenschaftlich klar belastend Weniger erforscht, tendenziell milder
Kosten über Zeit Hoch Variabel, langfristig günstiger
Vielfalt & Personalisierung Kaum Hoch (Aromen, Dosierung, Technik)

Der psychologische Faktor: Kontrolle statt Zwang

Ein zentrales Argument vieler Konsument:innen: Die Kontrolle über das eigene Verhalten. Während klassische Zigaretten oft mit einem Automatismus konsumiert werden – etwa in Stresssituationen oder in sozialen Kontexten – erlebt man bei modernen Alternativen wie maryliq liquid häufiger bewusste Nutzungsmomente.

Die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, wann, wie viel und wie intensiv konsumiert wird, schafft eine neue Ebene der Selbstregulation. Studien der University of Oxford zeigen, dass Nutzer:innen, die bewusst dosieren, langfristig seltener in exzessive Konsummuster verfallen. Auch das spricht für eine neue Art von Genuss – einen, der nicht überhandnimmt, sondern begleitet.

Checkliste: Worauf beim Umstieg geachtet werden sollte

Zu prüfen Empfehlung
Persönliche Motivation Genuss, Gewohnheit oder Ausstieg? Ziel vorab definieren
Aromen & Inhaltsstoffe Auf Zertifikate und Qualitätssiegel achten
Dosierung & Stärke Langsam herantasten, Anpassungen beobachten
Technik & Handhabung Einfache Bedienung für Alltagstauglichkeit wählen
Reaktion des Körpers Haut, Kreislauf und Atemwege beobachten
Langfristige Nutzung Rückfälle oder unbewusster Dauerkonsum regelmäßig reflektieren

Gesellschaftlicher Wandel: Warum Produkte wie maryliq dazugehören

Auch wenn Produkte wie maryliq liquid nur ein Teil des Marktes sind, zeigen sie, wohin die Entwicklung geht: Weg vom pauschalen Konsum, hin zu individualisierten Lösungen. Der Markt wird vielfältiger, die Nutzer:innen reflektierter, die Technik präziser. Diese Entwicklung ist nicht zufällig – sie ist Ausdruck einer Kultur, die sich ihrer Mittel bewusster wird.

Gleichzeitig muss man nüchtern bleiben: Auch moderne Inhalationsprodukte tragen Risiken, insbesondere bei unsachgemäßem Gebrauch oder fehlender Transparenz der Inhaltsstoffe. Doch sie bieten zumindest die Option, den Konsum zu gestalten – nicht mehr als Automatismus, sondern als Entscheidung.

Mehr als ein Trend

Die Diskussion um modernen Konsum zeigt: Es geht nicht länger nur darum, ob konsumiert wird, sondern wie. Menschen wollen wissen, was sie einatmen, wie es wirkt und ob es zu ihrem Leben passt. Zwischen Lifestyle und Gesundheitsbewusstsein hat sich eine neue Grauzone etabliert, in der Produkte wie maryliq liquid ihren Platz gefunden haben. Nicht als Heilsbringer – aber als Instrument.

Junger Mann beim Dampfen mit maryliq– moderner Konsumstil im Portrait

Erfahrungsbericht

„Ich wollte nur weniger rauchen – und habe meine Gewohnheiten ganz neu kennengelernt“

Jonas arbeitet seit über zehn Jahren in der Digitalbranche. Als UX-Designer ist er analytisch, detailverliebt und ständig online. Früher rauchte er regelmäßig – nicht aus Genuss, sondern als Ritual zwischen Terminen. Gesundheitlich achtet er auf sich, aber nicht dogmatisch. Technologische Trends interessieren ihn, besonders wenn sie seinen Alltag effizienter oder angenehmer machen. Jonas beschreibt sich selbst als „strukturiert mit nostalgischen Ausreißern“ – genau diese Mischung führte ihn vom klassischen Rauchen zu kontrollierterem Konsumverhalten mit modernen Liquids.

Vor einem Jahr hätte ich mir das nicht zugetraut

Ich war kein starker Raucher. Vielleicht acht, manchmal zehn Zigaretten am Tag. Viel zu viel, wie meine Ärztin meinte. Aber ich redete mir ein, es sei okay – ich trank keinen Alkohol, trieb Sport, ernährte mich halbwegs gesund. Eine Zigarette sei mein kleines Laster. Nicht schön, aber vertretbar.

Dann kam dieser Moment im Büro: ein Kollege mit einem eleganten Gerät, kaum größer als ein Textmarker. Kein Rauch, kein Geruch, nur ein leicht süßlicher Duft. Ich fragte, was das sei, und er sagte: „Liquids. Ich bin umgestiegen.“ Damals habe ich zum ersten Mal von maryliq liquid gehört.

Warum ich überhaupt umgestiegen bin

Ehrlich? Ich wollte meine Gewohnheiten nicht loswerden. Ich wollte sie besser kontrollieren. Die Vorstellung, nicht mehr automatisch zur Zigarette zu greifen, war verlockend. Gleichzeitig wollte ich den Effekt nicht ganz aufgeben – dieses kleine Durchatmen nach einem stressigen Call, dieses Ritual beim Warten auf die Bahn.

Was mich schließlich überzeugte, war der Gedanke, dass ich flexibler sein könnte. Kein starrer Nikotinkonsum mehr, sondern dosiert. Und: keine Geruchsbelästigung. Ich wollte, dass mein Kind mich nicht mehr an Zigaretten erkennt.

Der erste Monat: Überraschungen und Rückfälle

Die Umstellung war… seltsam. Ich war plötzlich bewusster. Wo ich früher einfach rauchte, musste ich nun entscheiden: Will ich das Aroma? Die Stärke? Wie oft am Tag? Ich verbrachte Stunden damit, mich über verschiedene Liquids zu informieren. maryliq liquid war eines der ersten Produkte, die ich ausprobierte, weil es klare Angaben zu Inhaltsstoffen, Nikotinstärken und Herkunft macht.

Die ersten zwei Wochen waren hart. Ich griff zweimal wieder zur Zigarette – beide Male aus Trotz. Aber es fühlte sich nicht mehr richtig an. Ich wurde schneller müde, der Geschmack störte mich. Und ich merkte, wie sehr ich in den Automatismus zurückfiel.

Mit dem Liquid hingegen war alles kontrollierter. Kein hektisches Anzünden, keine Asche, kein Suchen nach einem Mülleimer. Nur: ein bewusster Zug.

Was sich verändert hat – körperlich und mental

Nach einem Monat roch meine Kleidung neutral. Mein Atem auch. Mein Puls war ruhiger. Ich begann, meine Konsumzeiten zu steuern – morgens nicht mehr, nur noch abends oder in stressigen Phasen. Mein Gerät lag nicht mehr in der Hosentasche, sondern am Arbeitsplatz. Nicht als Suchtobjekt, sondern als Werkzeug.

Ich lernte, dass Konsum nicht zwangsläufig destruktiv sein muss – solange man ihn reflektiert. Ich lernte aber auch, dass ich suchtanfällig bin. Denn auch Liquids können zur Gewohnheit werden, wenn man nicht wachsam bleibt. Der Unterschied: Ich merkte es früher.

Heute: Weniger ist wirklich mehr

Ich nutze maryliq liquid inzwischen nur noch in besonderen Momenten. Beim Lesen. Nach einer langen Autofahrt. Beim Nachdenken. Ich habe gelernt, Genuss als etwas Kuratiertes zu begreifen – nicht als Reflex. Ich brauche weniger. Und wenn ich konsumiere, tue ich es bewusster.

Für mich war das keine radikale Umstellung, sondern eine Weiterentwicklung. Keine Entscheidung gegen das Rauchen, sondern für mich selbst. Und genau darin liegt die Kraft dieser neuen Produkte: Sie bieten Möglichkeiten, ohne zu drängen.

Persönliches Fazit

Ich habe nicht „aufgehört“ – ich habe umgedacht. Wer denkt, es gehe bei modernen Liquids nur um neue Trends, liegt falsch. Für viele von uns ist es eine stille, aber tiefgreifende Veränderung. Keine Revolution – aber eine neue Beziehung zu sich selbst.

Ein neues Verhältnis zum Konsum

Was früher durch Gewohnheit gesteuert wurde, lässt sich heute bewusster gestalten. Wer konsumiert, will zunehmend verstehen, was dahintersteckt – und selbst entscheiden, wie weit man geht. Genuss wird nicht abgeschafft, sondern neu definiert: als kontrollierte Freiheit, als kuratierte Erfahrung, als selbstbestimmtes Ritual. Genau darin liegt das Potenzial einer neuen Konsumkultur.

Bildnachweis: Adobe Stock/ Александр Гаврилычев, Ulf, LIGHTFIELD STUDIOS